Presse

Geld aus Konzert und Spieltisch helfen Kindern

09. Juni 2016, Lahnzeitung

Artikel als PDF

Diverse Artikel, Dezember 2013

Eislaufen am Reiterdenkmal

In der Altstadt gibt es eine Heinzelmännchenbriefmarke
Neumarkt Athmosphäre: in Meer von Sternen über den Dächern der Giebelhäuser. Dazu das Lächeln der Engelsboten, die auf den Marktgassen unterwegs sind. Das Glitzern in den Baumwipfeln verwandelt den sonst so hektischen Neumarkt tatsächlich in einen weihnachtlichen Ort. Angebot/Programm: Glühweinstände mit wohlklingenden Namen wie „Wolke Sieben“ oder „Gabriels“ schenken Glühwein, Eierpunsch oder heiße Schockolade aus. Besuch von Nikolaus und Engeln. Öffnungszeiten: Bis 23 Dezember Täglich 11 – 21 Uhr. Freitag und Samstag 11 – 22 Uhr.

Altstadt
Athmosphäre: Urgemütliches Hüttendorf mit Heinzelmännchen-Flair in der Altstadt, extrem gut besucht. Die verwinkelten Gassen sind wie einst bei den Zünften in handwerkliche Fachgebiete aufgeteilt. Angebot: Naschzeug, Antikes, Spielzeug, Schmuck, Weihnachtsartikel und Glitzer-Accessoires, Pferdekarussell, Riesenrad und Weihnachtspostamt für Kinder (Heinzelmännchenbriefmarke). Öffnungszeiten: Bis 23.12 /Alter Markt. Bis 5.1./Heumarkt. 11-22 Uhr

Eislaufbahn
Atmosphäre: Auf verschlungenen Wegen sanft übers Eis gleiten. Laut Betreiber des Lentparks „Deutschlands spektakulärste Eisbahn“. Angebot/Preise: Mit 1600 Quadratmetern beleuchteter Eisfläche, 400 m langem Rundlauf, Umfahrung des Reiterdenkmals, Eisstockschießen und Brücke über dem Eis. Tagesticket 6,50 Euro /Kinder 5 Euro. Verleih vor Ort. Öffnungszeiten: Bis 5. Januar. Täglich 11-22 Uhr. Ruhetage am 24./25. Dezember.

---

Eislaufbahn am Heumarkt eröffnet
Die Schaulustigen konnten es gestern Abend kaum erwarten, als endlich um 18:30 Uhr zu weihnachtlicher Musik die neue Eislaufbahn am Heumarkt eröffnet wurde. Über den Platz geht es auf einem Parcours zur Runde um das Reiterdenkmal und zurück. Bis zum 5. Januar hat die Eislaufbahn geöffnet.

---

Heute geht der kölsche Budenzauber richtig los!
Köln – Eine Runde um das Reiterdenkmal von Friedrich Willhelm III. am Heumarkt drehen, einen Bummel über den „Markt der Engel“ am Neumarkt oder sich von Heinzeln auf dem Alten Markt überraschen lassen? Kein Problem. Ab heute öffnen auch die großen Weihnachtsmärkte in der Innenstadt ihren Budenzauber und bieten eine gemütlich-romantische Kulisse in den Wochen vor Weihnachten. Währen passend dazu die Temperaturen in den nächsten Tagen kräftig winterlich nach unten gehen sollen, rechnen Stadt und Händler mit insgesamt vier Millionen Besuchern aus aller Welt. Da schmeckt der Glühwein doch richtig gut – oder auch zwei…

---

Altstadt – Heimat der Heinzel
Alter Markt/Heumarkt
50667 Köln
Atmosphäre: Urgemütliches Hüttendorf mit Heinzelmännchen-Flair in der Alstadt, extrem gut besucht. Die verwinkelten Gassen sind einst bei den Zünften in handwerkliche Fachgebiete aufgeteilt. Angebot: Naschzeug, Antikes, Spielzeug, Schmuck, Weihnachtsartikel und Glitzer-Accessoires, Pferdekarussell, Riesenrad und Weihnachtspostamt für Kinder (eigene Heinzelmännchenbriefmarke) Öffnungszeiten: Bis 23.12/Alter Markt, Bis 5.1/Heumarkt. 11-22 Uhr.

Wintermärchen Eislaufbahn
Heumarkt
50667 Köln
Atmosphäre: Auf verschlungenen Wegen sanft übers Eis gleiten. Laut Betreiber des Lentparks „Deutschlands spektakulärste Eisbahn“. Angebot/Preise: Mit 1600 qm beleuchteter Eisfläche, 400 m langem Rundlauf, Umfahrung des Reiterdenkmals, Eisstockschießen und Brücke über dem Eis. Tagesticket 6,50/ Kinder 5 Euro. Verleih vor Ort. Öffnungszeiten: Bis 5. Januar. Täglich 11-22 Uhr. Ruhetag 24./25. Dezember

---

Winterzauber am Heumarkt
Ab heute Abend können Kufenflitzer auf der spektakulären Eisbahn auf dem Heumarkt Runden drehen. Die 2000 Quadratmeter große Fläche ist die Attraktion von „Heinzels Wintermärchen“. Der Markt öffnet um 11 Uhr, die Eisbahn mit dem offiziellen Startschuss um 18:30 Uhr.

---

Eisbahn Heinzels Wintermärchen - Auf Kufen um den Preußenkönig
Mitten in der Stadt romantisch eislaufen, das geht ab Montag auch in Köln, und zwar auf dem Heumarkt. „Heinzels Wintermärchen“ heißt die rund 1800 Quadratmeter große Bahn, die sich über den Weihnachtsmarkt und um das Reiterstandbild von Friedrich Wilhelm III. schlängelt. Für 6,50 Euro am Tag dürfen die Besucher von diesem Montag an auf die Bahn, die werktags schon um zehn Uhr öffnet und am Wochenende von elf Uhr bis 22 Uhr geöffnet ist. Rund 1,2 Millionen Euro hat der Bau gekostet. Die Betriebs- und Unterhaltskosten hängen vom Wetter ab und lassen sich noch nicht abschätzen, so Veranstalter Rodney Ranz.

---

Merry Chreistmas
Acht Weihnachtsmärkte stimmen aufs Fest ein. Die Altstadt bietet Schlittschuhlaufen wie im legendären New Yorker Ice Rink.

---

Surfen unterm Baum
Pünktlich zum Start des Weihnachtsmarkts auf dem Roncalliplatz am Dom hat Netcologne den Platz vollständig mit einem offenen W-Lan-Netz ausgerüstet. Es steht Besuchern ab sofort kostenlos zur Verfügung, um Fotos, E-Mails oder Videobotschaften an Freunde rund um den Erdball zu verschicken.

Wer das Angebot nutzen möchte, wählt in den Einstellungen seines Smartphones oder Tablets das Netzwerk „hotspot.koeln“ aus, registriert sich, und dann kann es losgehen. Erstmal abgemeldet, kann man sich später jederzeit wieder einwählen. Im kommenden Jahr will Netcologne sukzessiv auch Heumarkt, Alter Markt, Heinrich-Böll-Platz und Ottoplatz mit kostenfreiem W-Lan ausstatten.

Rein ins Vergnügen. Kinder des Kölner-Eis-Klub durften gestern Abend in Heinzelmännchen-Kostüm die 1600 Quadratmeter große Eisfläche auf dem Heumarkt eröffnen. Auf dem benachbarten Alten Markt sorgten Trompeter zur Einstimmung auf die nahende Adventszeit für festliche Musik.

20. November 2012, Kölner Rundschau

Die Heinzelmännchen haben ganze Arbeit geleistet: Der Weihnachtsmarkt am Alter Markt glänzt schon jetzt mit zwei neuen Gassen und vor allem ohne Baustelle. In der neuen "Glitzergasse" wird es Schmuck verschiedenster Art und in der "Futtergasse" Essensspezialitäten zum Mitnehmen geben. Die Schilder für die neuen Buden hat die Kölner Künstlerin Pit Schnell von Hand bemalt. Seit 2008 denkt sie sich passende Motive aus, zum Beispiel in diesem Jahr ein Heinzelmännchen mit jeder Menge Glitzerschmuck. Bauleiter Tobias Meyer hat die neuen Schilder gestern angebracht. 106 Holzbuden sind am Alter Markt über 5500 Quadratmeter verteilt und werden ab Montag in märchenhaftes Licht gerückt. Geöffnet hat die neue "Heimat der Heinzel" täglich von 11 bis 22 Uhr.

Aufbau der Weihnachtsmärkte im Endspurt

19. November 2012, koeln.de (http://www.koeln.de/koeln/nachrichten/lokales/aufbau_der_koelner_weihnachtsmaerkte_im_endspurt_660254.html)

Die Kölner Weihnachtsmärkte öffnen am 26. November ihre Pforten. Und ziehen dann Einheimische und Touristen in Massen an Glühweinstände, Essensbuden und Verkaufshäuschen. Bis dahin ist allerdings noch einiges zu tun, für die Marktbetreiber ist Aufbauendspurt angesagt.

Auf dem Weihnachtsmarkt am Kölner Dom ist bereits eine riesige Tanne aus dem Sauerland aufgestellt. Der größte Weihnachtsbaum NRWs erstrahlt ab 26. November im Lichterglanz, dann ist er das Zentrum eines sogenannten "Sternenlichterzeltes", welches aus über 70.000 Lämpchen besteht. Mit mehreren Hubwagen fahren Elektriker in die Höhe und befestigen die vielen Lämpchen.

Auch auf dem Heinzelmännchenmarkt am Alter Markt entstehen seit dem 12. November Gassen und 106 Stände. Neu hinzu kommen nach Beendigung der Baustelle am Alter Markt nicht nur 1.400 Quadratmeter - der Heinzelmännchenmarkt hat nun etwa 5.500 Quadratmeter - sondern auch zwei Themengassen: die "Futtergasse", in der man kulinarische Spezialitäten aus dem In- und Ausland kaufen kann, und die sogenannte "Glitzergasse", in der modische Accessoires angeboten werden.

Alle Infos zu den Kölner Weihnachtsmärkten
So wie auf den beiden zentralen Weihnachtsmärkten geht der Aufbau auf dem Markt der Engel auf dem Neumarkt sowie der am Hafenweihnachtsmarkt am Schokoladenmuseum und am Märchenweihnachtsmarkt auf dem Rudolfplatz dem Ende zu. Neu in diesem Jahr ist die Christmas-Avenue, Kölns erster schwul-lesbischer Weihnachtsmarkt, der zwischen zwischen Schaafenstraße und Pilgrimstraße entsteht.

Am Alter Markt - Größere Heinzel-Heimat

19. November 2012, Express (http://www.express.de/koeln/am-alter-markt-groessere-heinzel-heimat,2856,20911186.html)

Köln – Sie sind wieder fleißig, die Heinzelmännchen auf dem Weihnachtsmarkt am Alter Markt. Kein Wunder: Am 26. November wird die „Heimat der Heinzel“ eröffnet – wie auch die meisten anderen Weihnachtsmärkte der Stadt.
Das Beste am Alter Markt: Hier gibt’s in diesem Jahr mehr Platz. 1.400 Quadratmeter durch den Wegfall der U-Bahn-Baustelle!
„Wir können breitere Gassen anlegen und haben neue Themen-Gassen entworfen“, erklärte am Montag Veranstalter Rodney Ranz. So gibt es jetzt die „Futtergasse“ oder auch die „Glitzergasse“, in der es nun glänzende Accessoires zu kaufen gibt.

Die Heinzelmännchen sind wieder fleißig - der Aufbau hat begonnen

18. November 2012, weihnachtsmarkt-altstadt.de (http://www.weihnachtsmarkt-altstadt.de/nc/aktuell-koelner-weihnachtsmarkt/news-einzelansicht/datum/2012/11/18/die-heinzelmaennchen-sind-wieder-fleissig-der-aufbau-hat-begonnen/)

Der Aufbau des Weihnachtsmarktes in der Kölner Altstadt ist in vollem Gange. Verantwortlich für den reibungslosen Ablauf ist vor allem einer: Tobias Meyer. Er hat die Hütten für die “Heimat der Heinzel” in seiner Tischlerei in Holzappel gebaut und weiß genau, was beim Aufbau zu beachten ist.

In diesem Jahr hat seine Arbeit für den Weihnachtsmarkt schon im Sommer begonnen. Durch den Wegfall der U-Bahn-Baustelle präsentiert sich der Weihnachtsmarkt auf dem Alter Markt in diesem Jahr in seiner vollen Pracht und reicht bis unmittelbar an das Historische Rathaus. Daher musste Tobias Meyer mit seinem Team neue Hütten tischlern. Das Ergebnis kann ab dem 26. November bestaunt werden. Dann öffnet die “Heimat der Heinzel” ihre Tore und zeigt sich mit vielen Neuheiten, darunter zwei neue Themen-Gassen: der “Futtergasse” mit regionalen Spezialitäten und der “Glitzergasse” mit modischen Accessoires. In einem Interview spricht Tobias Meyer über den Aufbau und verrät, warum die “Heimat der Heinzel” ihm besonders gefällt.

Wie lange dauert es, bis alle Hütten in der “Heimat der Heinzel” aufgebaut sind?
Das geht schneller, als man vielleicht denkt: Bis alles steht dauert es gerade einmal drei Tage. Am Anfang kommen die LKWs im 20-Minuten-Takt und bringen Material - insgesamt 23 Sattelzüge und drei Schwertransporter bringen 109 Holzbuden und 18 mannshohe Krippenfiguren aus Holz, die jeweils bis zu 250 Kiligramm wiegen. Mit 20 Mann, vier Gabelstaplern und einem 8-Tonnen-Stapler wird dann aufgebaut. Nach drei Tagen stehen die Hütten und die Detailarbeit beginnt.

Ist der Aufbau eine große Herausforderung oder inzwischen Routine?
Die Herausforderung besteht höchstens darin, die Logistik perfekt zu koordinieren. Alles andere läuft dann beinahe wie von selbst. Wir sind ein eingespieltes Team und alles ist perfekt geplant. Jeder weiß genau, was er zu tun hat. Was 2008 für uns noch völlig neu war, ist inzwischen Routine geworden.

Was magst du an der “Heimat der Heinzel” besonders?
Die Veranstalter sind sehr verliebt ins Detail und das sieht man in jeder Ecke. Das, was die Besucher zu sehen bekommen, ist weit entfernt vom normalen Standard. Es macht wirklich großen Spaß, daran mitzuwirken. Ich freue mich jedes Jahr, wenn es wieder losgeht.

Besucher genießen Feststimmung bereits vor dem Advent - Großer Andrang beim "frühesten Weihnachtsmarkt Deutschlands"

29. Oktober 2012, Lahnzeitung

Holzappel. Der fünfte „vermutlich früheste Weihnachtsmarkt Deutschlands“ war ein so großer Erfolg, dass man mittlerweile getrost von „Kult“, sprechen kann, wenn es um das adventliche Getümmel im Holzappeler Gewerbegebiet geht. Dort veranstaltet die Tischlerei Meyer seit 2008 jährlich einen Weihnachtsmarkt, wenn es eigentlich noch viel zu früh dafür ist.
Grund sind die mittlerweile 110 Weihnachtsmarkthütten, die die Tischlerei für den Kölner Weihnachtsmarkt in der Altstadt gefertigt hat. So werden Jahr für Jahr per Sattelschlepper an den Rhein transportiert. Doch bevor sie dort die Heimat der Heinzelmännchen schmücken, kommen sie traditionell erst einmal beim Probelauf in der Esterau zum Einsatz.
Während die Besucher in den vergangenen Jahren auch schon einmal bei frühlingshaften Temperaturen über diesen außergewöhnlichen Weihnachtsmarkt geschlendert sind, passte das Wetter dieses Mal hervorragend: Knackige Temperaturen steigerten den Verkauf von Glühwein, heißem Kakao und vanilligen Waffeln oder gebrannten Mandeln sowie deftigen Spezialitäten vom Grill. Auch an den anderen Ständen, an denen es Handarbeiten, Mützen, Handschuhe, Topflappen und natürlich jede Menge weihnachtliche Dekorationsartikel gab, herrschte Gedränge. Adventsgestecke, Holzelche, Weihnachtsliköre, Pralinen und wärmende Textilien standen hoch im Kurs. Die jüngsten Besucher durften ihre kalten Finger beim Kürbisschnitzen aufwärmen – doch auch dort war der Andrang so groß, dass schon nach einer Stunde alle Kürbisse vergriffen waren. Der Weihnachtsmarkt mitten im Oktober ist mittlerweile so bekannt, dass schon vor dem offiziellen Start viele Besucher ins Gewerbegebiet kamen. Nach einer halben Stunde bereits war es so voll wie auf anderen Märkten am vierten Adventssonntag. Die Holzappeler Kirmesburschen unterstützten Meyer nach Kräften, um den Ansturm bewältigen zu können.
Abends gab es dann eine Premiere: Bei der ersten „X-mas-Party“ feierten die Weihnachtsmarktbesucher einfach in einer sehr geräumigen Almhütte bis in die Nacht hinein weiter. In den nächsten Tagen werden die Weihnachtsmarkthütten abgebaut und am Donnerstag, 15. November, zieht dann eine „Karawane“ von 24 Sattelschleppern mit den rund 110 Hütten nach Köln. Der Aufbau in der Domstadt wird dann fast eine ganze Woche dauern.

In Holzappel wird es an diesem Samstag schon weihnachtlich - Freizeit Urige Buden und X-mas-Party locken ins Industriegebiet

25. Oktober 2012, Lahnzeitung

Holzappel. Weihnachtsstimmung im Oktober? Auch wenn es für viele Ohren eher unwahrscheinlich klingt: In Holzappel ist es möglich. Der vermutlich früheste Weihnachtsmarkt in ganz Deutschland öffnet seine Tore am Samstag, 27.Oktober, um 16 Uhr in der Esterau. Veranstalterin ist die Holzappeler Tischlerei Meyer, die in diesem Jahr zum fünften Mal auf das Gelände des örtlichen Gewerbegebiets Taunusblick einlädt.
An den urigen Ausstellungs- und Verkaufsbuden der Marke Meyer-Holzappel erwartet die Besucher ein ausgewähltes und vielseitiges Angebot an handwerklichen Geschenkideen. Es gibt zudem herzhafte Bratwürstchen vom Holzkohlegrill, ungarische Baumstriezeln oder frisch gebrannte Mandeln. Dazu locken – je nach Witterung und Außentemperaturen – Heiß- oder Kaltgetränke, ganz wie es den Gästen beliebt.
Als besonderes Angebot für die Kinder ist für die Zeit von 16 Uhr bis 17:30 ein Kürbisschnitzen mit der Blumenstube Eppenrod angesagt. Um 20 Uhr beginnt als neuer Höhepunkt des Markttreibens die erste Holzappeler X-mas-Party in der original-urbayerischen Almhütte.
Der ungewöhnliche Weihnachtsmarkt im Oktober hat für den größten und ältesten Weihnachtsmarkt in der Kölner Altstadt, den historischen Heinzelmarkt, an.
Die urigen Originalfabrikate aus der Esterau gehören dort inzwischen zum festen Bestandteil des besonderen weihnachtlichen Flairs der Domstadt zwischen Alter Markt und Heumarkt. „Inzwischen ist ihre Zahl auf 110 angewachsen, und es werden von Jahr zu Jahr mehr“, informiert Firmenchef Tobias Meyer. Das besondere Know-how des jungen Tischlermeisters aus Holzappel scheint sich auch im weiteren Umkreis von Köln herumgesprochen zu haben.
Beweis dafür ist zum Beispiel ein Auftrag aus Oberhausen über mehrere Spezialanfertigungen (verschiedene Ausschank- und Imbissbuden) für den Weihnachtsmarkt an der dortigen Einkaufsmeile „Centro“. Ehe die wertvolle Fracht – behutsam in zahlreiche Einzelteile zerlegt – demnächst die Reise zu ihren Bestimmungsorten antritt, werden die Neuzugänge auf dem Holzappeler Firmengelände aufgebaut und von den zahlreich erwarteten Besuchern an diesem Samstag auf ihre Weihnachtsmarkttauglichkeit hin überprüft.

Weihnachtsmarkt im Oktober

18. Oktober 2012, Nassauische Neue Presse

Holzappel. Zum vermutlich frühesten Weihnachtsmarkt Deutschlands lädt die Tischlerei Meyer für Samstag, 27. Oktober, ab 16 Uhr ins Gewerbegebiet "Taunusblick" ein. Bei Bratwurst vom Holzkohlegrill, frischgebrannten Mandeln, ungarischen Baumstriezeln, handwerklichen Geschenkideen und natürlich einem kräftigen winterlichen Heißgetränk können die Besucher stilecht für die besinnliche Adventszeit vorglühen. Ab 20 Uhr geht es bei der Xmas-Party in der "Almhütte" zünftig zu.

27. Oktober 2012 - erster Weihnachtsmarkt des Jahres

26. September 2012, www.weihnachtsmarkt-altstadt.de

Als Tobias Meyer 2008 in seiner Tischlerei in Holzappel die ersten Hütten für den Weihnachtsmarkt in der Kölner Altstadt anfertigte, wollte er sich von den heimeligen Buden kaum trennen. So lange hatte er daran gewerkelt, bis alles perfekt war! Zumindest eine ordentliche Einweihung am Ort ihrer Entstehung hatten die Hütten verdient, dachte er sich. Und schon war sie geboren, die Idee, den ersten Weihnachtsmarkt des Jahres zu veranstalten...

Mittlerweile ist der früheste Weihnachtsmarkt des Jahres aus Holzappel kaum wegzudenken. Auch die Heinzelmännchen freuen sich jedes Mal auf’s Neue, mit Tobias Meyer und vielen Händlern den ersten Heinzel-Glühwein des Jahres zu trinken und in geselliger Runde die für sie wohl schönste Jahreszeit einzuleiten.

Am 27. Oktober 2012 ab 16 Uhr ist es wieder soweit! Dann lädt die Tischlerei Meyer im Gewerbegebiet Taunusblick bereits zum fünften Mal zu ihrem Weihnachtsmarkt. Jeder, der Lust hat, kann sich mit Bratwurst vom Holzkohlegrill, frischen Waffeln, gebrannten Mandeln, edlen Likören und leckerem Heinzel-Glühwein verwöhnen lassen und schon einmal viele handwerkliche Geschenkideen bestaunen.

Für Tobias Meyer und sein Team heißt es dabei wieder Abschied nehmen, und zwar von neuen Hütten, die sie für die Heimat der Heinzel getischlert haben. Durch den Wegfall der U-Bahn-Haltestelle auf dem Alter Markt wird der Weihnachtsmarkt in der Altstadt nämlich größer. Daher hatten die Tischler in Holzappel in diesem Sommer einiges zu tun. Das Ergebnis kann sich wie immer sehen lassen. Davon können sie sich am 27. Oktober schon einmal überzeugen...

Tiroler Hüttengaudi - Aus Holzappel kommen Weihnachtshäuser für Köln und Oberhausen

29. August 2012, Nassauische Neue Presse

Holzappel. Zahlreiche Besucher konnten die Tiroler Hütte in Holzappel bereits in Augenschein nehmen. Zahlreiche Besucher konnten die Tiroler Hütte in Holzappel bereits in Augenschein nehmen. Ja, ist denn hier Bayern oder Tirol? In der Tat staunen die Besucher des Gewerbegebietes Taunusblick nicht schlecht, wenn sie dieser Tage an der Tischlerei Tobias Meyer vorbeifahren. Dort sind nämlich mehrere alpenländisch anmutende Häuser aufgebaut, die zweifellos Tiroler Charme verbreiten.

Aus Südtirol stammt nämlich das Fichten- und Lärchenholz, mit dem die zehn mal 15 Meter große Hütte, die eigentlich ein Haus ist, zusammengezimmert wurde. "Das könnte ich mir direkt als Wohnhaus vorstellen", meinte gestern Torsten Loosen und sprach damit aus, was viele denken. Hier ist eine wundervolle Almhütte entstanden, die allerdings nicht Wohnzwecken dienen soll, sondern für Veranstaltungen gedacht ist. In Auftrag gegeben wurde sie für die Erdinger Brauerei und das Cateringunternehmen "Schlüters Alpenwelt" und kann bei Bedarf innerhalb von drei Tagen abgebaut, in Elemente zerlegt und mit dem Tieflader zum Veranstaltungsort gebracht werden.

Die Hütte verfügt über 140 Sitzplätze, mit Biergarten und Thekenbereich können 250 Leute untergebracht werden. Die Freiwillige Feuerwehr Holzappel lädt für den kommenden Samstag ab 18 Uhr zu einer Hüttengaudi mit Grillhendl und Haxen ein, passend zum alpenländischen Flair.

Im Oktober steht wieder der erste Weihnachtsmarkt der Region auf dem Meyer-Gelände an. Vor vier Jahren begann die Holzappeler Tischlerei nämlich, Buden für den Kölner Weihnachtsmarkt zu zimmern, mittlerweile sind es rund 100. Und zum Auftakt gab es den ersten Weihnachtsmarkt im Oktober.

Im folgenden Jahr wurden weitere Buden für Köln gebaut, und es folgte der nächste Weihnachtsmarkt, der sich mittlerweile zu einer kleinen Tradition etabliert hat und in der Region sehr beliebt ist. Im vergangenen Jahr kamen immerhin 1200 Besucher zu dieser Veranstaltung.

Auch in diesem Jahr ist wieder ein Weihnachtsmarkt geplant. Hierfür werden drei Häuser unterschiedlicher Größe genutzt, die ebenfalls im alpenländischen Stil gebaut sind und demnächst im "Centro Oberhausen" eingesetzt werden. Auch hierfür wurde Holz als Südtirol verwendet. Wenn die Erdinger Urweiße-Hütte dann noch in Holzappel steht, kann sie ebenfalls für den Weihnachtsmarkt zur Verfügung stehen.

Die seit 1998 bestehende Tischlerei Meyer, die sich bisher dem Möbel- und Innenausbau sowie seit 2003 Bestattungen einschließlich im Ruhewald Scheidt verschrieben hatte, hat sich mit den Markt- und Verkaufsständen einen neuen Markt erobert. So findet man zum Beispiel diese Hütten in Köln, Oberhausen, Wiesbaden und Hamburg. Um die Größenordnung deutlich zu machen: Um die Hütten in Köln aufzubauen, sind 22 Sattelzüge in die Domstadt unterwegs.

Bayerische Hütte sorgt in der Esterau für großes Aufsehen - Tischler Tobias Meyer fertigt Sondermodelle auf Bestellung an

29. August 2012, Rheinzeitung

Holzappel. Hüttengaudi in der Esterau: Bereits seit einigen Wochen kann auf dem Gelände des Holzappeler Gewerbegebiets „Taunusblick“ eine ebenso urige wie gediegene Almhütte größeren Ausmaßes bewundert werden. Sie stammt als Auftragsarbeit einer bayerischen Privatbrauerei aus der Werkstatt der Tischlerei Tobias Meyer, die auf ähnliche und nicht eben alltägliche Sonderanfertigungen spezialisiert ist. Ehe das Prachtstück – in unzählige Einzelteile zerlegt – die Esterau in Richtung Weißwurstäquator nach Süden verlässt, steht ihm noch eine zünftige Einweihung bevor. Ausrichter ist die Freiwillige Feuerwehr Holzappel, die für Samstag, 1. September, ab 18 Uhr zu einem gemütlichen bayerischen Abend einlädt.

Holzappler Weihnachtsmarkt in Köln

28. Oktober 2011, Rheinzeitung

Holzappel. In der Tischlerei Meyer im Holzappler Gewerbegebiet Taunusblick geht es in den letzten Oktobertagen mit gesteigertem Eifer zur Sache. Wieder heißt es, alles zu tun, damit der Heinzel-Markt, der größte und älteste Weihnachtsmarkt in der Kölner Altstadt, am 20. November seine Pforten öffnen kann.
Wer sich fragt, was die Holzappeler Tischlerei mit Köln und seinem Heinzel-Markt verbindet, sei an die kuriose Vorgeschichte erinnert, die vor gut drei Jahren begann. Damals übernahm Tobias Meyer einen Großauftrag der Kölner Heinzel-GmbH, mit dem er sich zum Bau 90 neuer Weihnachtsmarktbuden verpflichtete, die bereits seit 2008 das unverwechselbare Ambiente des Marktes bestimmten. Bei den Buden handelt es sich um kunst- und fantasievoll gestaltete Bauwerke mit märchenhafter Ausstrahlung, die im Innern mit allen Raffinessen der modernen Licht- und Tontechnik ausgestattet sind.
Mit dem Lieferauftrag verbunden ist der jährliche Auf- und Abbau der mittlerweile gut 100 Holzkonstruktionen und ihre schonende Zwischenlagerung von Januar bis Oktober. Überdies ist der Marktbetreiber bestrebt, die Besucher stets mit einigen neuen Attraktionen zu überraschen. In diesem Jahr ist es unter anderem ein monumentaler Torbogen, der den Haupteingang in die bunte Weihnachtsstadt schmücken wird.
Gut sechs Meter hoch und sieben Meter breit reicht der majestätische „Triumphbogen“ bis unter das Dach der Holzappler Werkshalle. Bevor ihn die Heinzelmännchen zusammen mit den 100 Weihnachtsmarkthäusern – auf 20 Sattelzügen – nach Köln holen, wird er am Samstag, 29. Oktober, ab 16 Uhr, beim vierten Weihnachtsmarkt im Oktober im Holzappeler Gewerbegebiet Taunusblick in voller Größe zu bewundern sein.

Einweihungsfeier für die Schutzhütte an der Winkelei bei Kördorf

Informationsblatt für den Einrich 2010

Männer der Seniorengruppe Kördorf vollbrachten ihr zweites Meisterstück

Als Teil zwei einer Erfolgsgeschichte bezeichnete Bürgermeister Harald Gemmer die Schutzhütte an der Winkelei, die am Sonntag eingeweiht wurde. Und Ortsbürgermeister Herbert Eckhardt sagte: „Seit generationen gehen die Kördorfer zur Winkelei. Für die Bürger der Gemeinde ist dieser besondere Aussichtspunkt über dem Jammertal mit dem Blick auf die Neuwagenmühle und die Reifenmühle eine Kultstätte. Hier kann man abschalten und auftanken“. Die Winkelei ist ein Punkt, dessen Aussicht man den Menschen zeigen muss, ihn aber auch als Bürger der Gemeinde oder des Einrichs immer wieder genießen kann.
Die Männer der Kördorfer Seniorengruppe nehmen sich seit Jahren vieler Arbeiten an, die im Dorf und um das Dorf herum zu verrichten sind. Eine große Arbeit war es vor wenigen Jahren, den Platz um die älteste Mühle im Jammertal für Besucher und Wanderer wieder zugänglich zu machen. Eine Brücke entstand über den Dörsbach, um überhaupt zu dem Gebäude gelangen zu können. Bei der Schutzhütte an der Winkelei bei Kördorf haben sie ihr zweites Meisterstück vollbracht. Wie Herbert Eckhardt ausführte, wurde die Idee für die Schutzhütte schon Ende des Jahres 2007 geboren. Im Jahr 2008 beschloss der Gemeinderat, das Projekt auch ohne Zuschüsse in Angriff zu nehmen. Hermann Hirschberger, Architekt und Bürger in Kördorf, stellte den Bauantrag, Revierförster Oliver Schwarz kümmerte sich um die geforderten Ausgleichsflächen und darum, dass das Gelände frei geschnitten wurde.
Dann begannen die Arbeiten damit, dass Beton für die Fundamente herangeschafft werden musste. Der Lastwagen konnte nur bis zum Waldrand fahren. Mit Eimern mussten die Männer den Beton auf den Aussichtspunkt schleppen. Die Holzarbeiten standen in der Obhut von Lutz Hollricher von der Firma Hollricher Holzbau in Kördorf. Um die Dachdeckerarbeiten kümmerte sich Alex Kernchen von der Firma Habig in Kördorf und um Zimmerarbeiten, wie zum Beispiel die Fassung der Tafel mit der Aufschrift „Winkelei – Kördorf 2010“ Tobias Meyer aus Holzappel.
So entstanden für die Gemeinde Kördorf lediglich 4000 Euro Materialkosten. Darüber freute sich der Ortsbürgermeister. Besonderen Dank sprach Eckhardt dem Motor der Seniorengruppe, Arthur Müller, aus. „Er ist ein Aktivposten, er schiebt immer alles an“ sagte der Ortsbürgermeister.
Arthur Müller lobte seine Männer. Es sind alles Leute, die aktiv mit anfassen. „Sicher gab es auch einmal Meinungsverschiedenheiten, aber wir halten zusammen und wollen auch in der Zukunft noch etwas bewegen“. Und Bürgermeister Harald Gemmer betonte noch einmal die Bedeutung einer solchen Gruppe. „Wenn man die Menschen nicht hat, wird aus allen guten Ideen nichts“ sagte er.
Bei dem schönen Spätsommerwetter saßen die Besucher bis in den Nachmittag zusammen. Die Gemeinde spendierte kühle Getränke, Würstchen und Brötchen. Horst Rapp spielte auf dem Akkordeon und sang mit Günter Walther und Albrecht Himmighofen das selbstverfasste Lied vom schönen Jammertal.

Kinder erforschen Holzappeler Handwerksbetrieb

07. März 2008, Lahnzeitung

HOLZAPPEL. „Hm, hier riecht es so gut nach Holz, hier möchte ich später einmal arbeiten“; reif ein Kind mit Begeisterung. Vollauf zufrieden zeigten sich die Hortkinder der Kindertagesstätte Holzappel jetzt bei ihrem Besuch in der Werkstatt der Tischlerei Meyer. Im Rahmen der Erkundung ihrer Umwelt sind die Sieben- bis Neunjährigen seit einiger Zeit dabei, sich einen Einblick in die Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe in Holzappel zu verschaffen.
Als anschauliches Info-Programm für seine Besucher hatte der Firmenchef Tobias Meyer unter anderem die Demonstration der Herstellung von verleimtem Massivholz vorbereitet. Von der Bearbeitung des Stabholzes an der Hobelmaschine über das Zuschneiden auf die erforderliche Länge und das sorgfältige Verleimen und Zusammenpressen mit Schraubzwingen konnten die Grundschüler die einzelnen Arbeitsgänge direkt verfolgen. Keine Frage, dass sie sich dabei – beim Auftragen des Holzleims und beim Anspannen der Schraubzwingen – eigenhändig als Tischler-Lehrlinge betätigen durften.
Beim Rundgang durch die Werkstatt lernten die interessierten Betriebserkunder zudem die wichtigsten Maschinen und Werkzeuge des Tischlers kennen.
Als Überraschung gab es zum Schluss vom Tischlermeister für jedes Kind einen Osterhasen aus dreilagig verleimtem Massivholz.

Schüler testen Berufe

01. März 2008, Lahnzeitung

Projekttage für die Jugendlichen an der Esterauschule in Holzappel – Betriebe informierten

Welche Werte sind neben Fleiß und Zuverlässigkeit im Berufsleben wichtig? Eine Antwort auf diese und andere Fragen zur bevorstehenden Ausbildung bekamen diese Woche die Schüler der achten Jahrgangsstufe bei einem Projekt in Holzappel.

HOLZAPPEL. Die Berufswahl zählt zu den wichtigsten Entscheidungen, die ein junger Mensch für sein zukünftiges Leben zu treffen hat. Um die Jugendlichen bei dieser nicht immer leichten Entscheidungsfindung zu unterstützen, gehört die Arbeitswelt mehr denn je zu den verbindlichen Inhalten der Lehrpläne für die oberen Klassen der Schulen.
Was erwartet einen Auszubildenden, wenn er nach der Schulentlassung eine Lehre in dem von ihm angestrebten Beruf antritt? Mit dem Workshop „Berufsorientierung“ bot die Esterauschule den 23 Achtklässlern ihrer Hauptschule am Mittwoch eine weitere Gelegenheit, sich über die Voraussetzungen und die speziellen Anforderungen für eine möglichst erfolgreiche Lehrzeit zu informieren. Als Referenten und Ansprechpartner standen den Schülern durchweg erfahrene Experten und Ausbildungsleiter aus der Region zur Verfügung. Darunter Klaus Holzhäuser von der Bau-Fachhandel GmbH Holzhäuser aus Altendiez (Lagerlogistik, Büro-Kauffrau), Martin Fetter von der Mühlenbäckerei Fetter im Rupbachtal (Bäckerhandwerk), Gerlinde Bollendorf von See-Resteraunt am Herthasee (Hotel- und Gaststättengewerbe), Werner Wenig von der Verbandsgemeinde-Werken (Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungstechnik); Brigitte Svoboda vom Seniorenstift Katzenelnbogen (Pflege, Hauswirtschaft) und Tobias Meyer von der Tischlerei Meyer in Holzappel.
Begleitet wurde die praxisorientierte Info-Börse von dem Organisator Ralf Stein in der Funktion als Job-Fux der Verbandsgemeinde Diez, dem Konrektor der Esterauschule René Schermuly und der Fachleiterin für Arbeitslehrer, Frederike Vömel.
Neben einem Mindestmaß an körperlicher Eignung und fachlicher Kompetenz im Bereich eines elementaren Grundwissens hoben alle Referenten den besonderen Stellenwert der sogenannten „Sekundären-Tugenden“ für eine gute Lehrzeit hervor. Dabei wurde deutlich, dass insbesondere die positiven persönlichen Grundhaltungen der Azubis – wie Zuverlässigkeit, Fleiß, Pünktlichkeit, Gewissenhaftigkeit und Ausdauer – zu den unverzichtbaren Voraussetzungen einer erfolgreichen Zusammenarbeit gehören. Höflichkeit und Freundlichkeit, so der Tenor der Orientierungsgespräche in kleinen Gruppen, sind im Betriebsleben ebenso wichtig wie die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und Schritt für Schritt selbständig zu arbeiten.
Die Schulrektorin Eleonore Schiebel bedankte sich für das Engagement der Vertreter aus den Betrieben und kündigte als nächsten Schritt zur beruflichen Orientierung der Hauptschüler der achten Klasse das verbindliche Betriebspraktikum an, das in zwei Abschnitten zu je zwei Schulwochen organisiert wird.

Stabkirche nach norwegischem Vorbild wird nach Köln reisen

28. Oktober 2009, Lahnzeitung

Ungewöhnliches Bauwerk ist im Holzappeler Gewerbegebiet zu sehen

HOLZAPPEL. Eine ebenso eigenwillige wie repräsentative Stabkirche nach dem Vorbild der mittelalterlichen norwegischen Holzkirchen auf dem Betriebsgelände der Tischlerei Tobias Meyer im Holzappeler Gewerbegebiet „Taunusblick“ weckt seit einigen Wochen die besondere Aufmerksamkeit und das Interesse ihrer Betrachter. Die „Meyer-Kreation“ ist zusammen mit weiteren kunstvollen Blockhäusern für den größten und ältesten Kölner Weihnachtsmarkt bestimmt, für den der ideenreiche Holzappeler Tischlermeister und seinen Mitarbeiter bereits im vergangenen Jahr an die 80 (!) stilvolle Verkaufsbuden liefern durften.
Bevor die Stabkirche demnächst ihre Reise nach Köln antritt, stand die reichlich mit Ornamenten verzierte Holzkirche am vergangenen Wochenende im Blickpunkt eines vorgezogenen alternativen „Esterauer Weihnachtsmarktes im Oktober“, der Hunderte von Besuchern nach Holzappel lockte.
Für morgen, Donnerstag, 28. Oktober, 18 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde zu einer Andacht im Vorfeld des Reformationsfestes in die Werkshalle der Firma Meyer ein. Dabei wird Pfarrerin Irene Mühlenbeck aus Eppenrod in Wort und Bild über die besondere Bauweise und die Bedeutung der skandinavischen Stab- oder Mastenkirchen berichten.
Irene Mühlenbeck hat sich im Jahre 2008 bei einem Bildungsurlaub in Norwegen eingehend mit der Entstehungsgeschichte der landestypischen Sakralbauten befasst und dabei 25 der noch bestehenden 28 historischen Holzkirchen in dem Land aufgesucht.

Modell einer Stabkirche lockt in Holzappel viele Interessierte an

04. November 2005, Lahnzeitung

Informativer Vortrag über besondere Form norwegischer Sakralarchitektur

HOLZAPPEL. Die mittelalterlichen Stabkirchen in Norwegen standen im Blickpunkt einer gut besuchten Abendandacht im Vorfeld des Reformationstages, zu der die evangelische Johannesgemeinde auf das Gebäude im Holzappeler Gewebegebiet „Taunusblick“ eingeladen hatte. „Dass wir uns heute als Gemeinde im Anblick einer stilvollen Stabkirche versammeln dürfen“, sagte Pfarrerin Sabine Jungbluth, „versanken wir der Tischlerei Tobias Meyer, die uns das außergewöhnliche Bauwerk – zumindest für einige Wochen – hier in Holzappel beschert hat.“
Wie unsere Zeitung berichtet, gehört die jüngste „Meyer-Kreation“ zu einem Großaufrag der Tischlerei für die Neugestaltung des ältesten und größten Weihnachtsmarktes in der Altstadt von Köln. Als Expertin für die historischen und religiösen Hintergründe der ebenso kunstvollen wie eigenwilligen skandinavischen Sakralbauten konnte Sabine Jungbluth ihre Kollegin Irene Mühlenbeck aus Eppenrod begrüßen.

25 Bauwerke besucht
In einem informativen Lichtbildervortrag ging die Pfarrerin detailliert auf die typische Bauweise und die Ausgestaltung der von ihr besuchten 25 von derzeit in Norwegen noch erhaltenen 28 ganz aus Holz errichteten Gotteshäuser ein. Zu den ältesten ihrer vorgestellten Beispiele gehörten unter anderem die denkmalgeschützten Stabkirchen in Borgund, Gol, Urnes, Kvernes, Vagamo, Hopperstad und Uvdal.
Das Grundgerüst der einzigartigen norwegischen Stab- oder Mastenkirchen bilden senkrechte Pfeiler („Stäbe“) aus Nadelholz, die – ohne jegliche Verwendung von Metall – durch Andreaskreuze, Balkenzangen und sonstige geschickte Verstrebungen miteinander verbunden sind und dem Bauwerk Stabilität verleihen. Schwere Eckpfeiler stützen die an buddhistische Pagoden erinnernde stufenförmige Dachkonstruktion und die Außenwand, die im Nut- und Feder-Prinzip aus senkrecht stehenden Planken zusammengesetzt ist. Damit die „Stäbe“ keinen Kontakt mit dem Erdreich bekommen und nicht zu faulen beginnen, steht das ganze Gerüst auf einem Fundament aus Steinen. Daneben ist das Holz zusätzlich durch eine natürliche Harzschicht und/oder einen Teeranstrich gegen schädliche Witterungseinflüsse geschützt.
Wegen der nur winzig kleinen runden Fenster („Bullaugen“) war das Kircheninnere weitergehend in Dunkel gehüllt. Nach der Einführung der Reformation im Jahre 1539, so die Referentin, wurden die Fenster vergrößert sowie Kanzeln zu Wortverkündigung und Sitzbänke für die Gottesdienstbesucher eingebaut. Wie Irene Mühlenbeck weiter ausführte, entstanden die norwegischen Stabkirchen nach der Christianisierung des Landes ab 1000 nach Christus, vor allem im 12. Und 13. Jahrhundert.

Heidnische Symbole
Da die Wikinger als damalige Bewohner Nordeuropas sich zunächst nicht dazu entschließen konnten, ihren germanischen Götterglauben ganz und gar abzulegen, fügten sie ihrer Kirche heidnische Symbole und Ornamente zur Abwehr des Bösen bei. Die kunstvollen Schnitzereien – vor allem in Gestalt der weit aus den Dächern hervorragenden Drachenköpfe – sind zum großen Teil noch heute erhalten.